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E-Learning


A. Definition des Begriffs E-Learning


E-Learning wird auch computergestütztes oder multimediales Lernen genannt. E-Learning sind Lehr- und Lernprozesse, die durch digitale Medien oder Werkzeuge unterstützt werden. E-Learning ist in der Regel interaktiv und multimedial, wobei die Möglichkeiten dieser Medien für unterschiedliche Aufnahmekanäle des Menschen genutzt werden können.

VorteileNachteile
über Netz standortunabhängigAkzeptanzprobleme
weitgehend individuellteilweise viel Selbstdisziplin erforderlich
kostengünstigreduzierte soziale Kontakte
Ihoher Grad an Interaktion möglichBildschirmlernen wirkt ermüdend
Audio- und Videodokumente leicht integrierbar
Aufnahmekanäle (Lesen, Audio usw.) für jeden Lerntyp vorhanden
ndividualisierung der Lernkontrollen

B. Formen des E-Learning


1. Virtuelle Lehre


Virtuelle Lehre bezeichnet eine Lehre, die vorrangig über das Internet durchgeführt wird und keine signifikanten Anteile der traditionellen Lehre (Präsenz des Pädagogen) umfasst. Zu den Darbietungsformen zählen web-unterstützte Lehrbuchkurse, Hypertext-Kurse (z. B. mit Multimediaelementen, Animationen und Übungen), videobasierte Kurse oder Podcasts. Da bei virtueller Lehre wenig Gelegenheit zur persönlichen Kommunikation besteht, nutzen Pädagogen und Schüler / Studenten häufig Chatrooms zur Kommunikation.

2. Blended Learning


Bei Blended Learning spricht man von einer Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen mit E-Learning-Veranstaltungen. Blended Learning verbindet das traditionelle Lernen (z. B. Buch, Skript) mit dem virtuellen Lernen (z. B. Community, C ontent Sharing). Blended Learning wird insbesondere dann eingesetzt, wenn eine praktische Umsetzung trainiert werden soll.

3. Content Sharing


Beim Content Sharing kommt es zum Austausch von Lerneinheiten. Sie existieren als kommerzielle und freie Angebote. Bei kommerziellen Angeboten soll die Qualität der Mitschiften oder Zusammenfassungen durch die Aufbereitung der vielen Mitglieder gesteigert werden.

4. Web Based Collaboration


Web Based Collaboration beschreibt die Zusammenarbeit einer Gruppe von Personen an einer Lernaufgabe über das Internet.

5. Virtual Classroom (virtuelles Klassenzimmer)


Im Virtual Classroom werden geografisch getrennte Schüler und Lehrer über das Internet miteinander verbunden.


C. Facetten des E-Learning


1. Interaktivität


E-Learning ermöglicht verschiedene Interaktionsstufen für Lehrende bzw. Studierende in denen beiden Gruppen Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten erlaubt werden. Dabei kann zwischen "keiner Interaktion" und "Präsentation einschließlich Feedback und Diskussion" ausgewählt werden.

2. Multimedialität


Unter Multimedialität werden verschiedene Objekte oder technische Geräte verstanden, mit denen sich Medien speichern und/oder kommunizieren lassen. Beispiele für Medien stellen Bücher, E-Books, E-Lecture, Videos und/oder der Computer dar.

3. Multimodalität


Die dargebotenen Informationen werden mit mehreren Sinnesmodalitäten wahrgenommen und verarbeitet. Hauptsächlich werden beim E-Learning die visuellen und auditiven Sinnesmodalitäten zur Aufnahme von Informationen genutzt.

4. Multicodalität


Bei der Multikodalität wird die Darbietungsform der zuvermittelnden Informationen beschrieben. Die Darbietungsform kann in Form von Hypertexten, Bildern, Animationen oder Büchern bereitgestellt werden.

D. Werkzeuge des E-Learning


1. Entfaltung


a. Website-Werkzeuge

b. Web

c. Multimedia-Werkzeuge

d. Generierte Werkzeuge

2. Kommunikation


a. Synchron

b. Asynchron








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