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Die Gerechten muß man höher schätzen als die Verwandten
Antisthenes


Lob des Urhebers
Antisthenes (445 v. Chr. – 346 v.Chr.), Schüler des Sokrates und Mentor von Diogenes aus Synope, ging als einer der berühmtesten und geachtetsten Philosophen der Antike in die Geschichte ein. Neben der Begründung des Kynismus und der antiken Logik, bleiben uns vor allem seine Gedanken zur Tugend in Erinnerung, die seelischem Wohlstand dem Luxus vorziehen.

Umschreibung
„Die Gerechten muß man höher schätzen als die Verwandten“. Mit diesen Worten will Antisthenes ausdrücken, dass man in bestimmten Fällen, die Gerechtigkeit den verwandtschaftlichen Beziehungen vorziehen soll. Wenn es notwendig ist, muss man gerechten Personen mehr Glauben schenken, als verwandten Personen.

Beweis
Auch in der heutigen Zeit behält Antisthenes Recht. Man soll nicht nur blind auf seine Verwandte vertrauen. In vielen Situationen ist es notwendig, den Gerechten mehr zu Vertrauen, denn diese Handeln im Sinn der Gerechtigkeit. Selbst Polizisten und Richter, müssen im Sinn der Gerechtigkeit unparteiisch und frei von jeglichen Vorurteilen handeln.

Widerspiel
Wer nur den Verwandten glaubt kann Probleme bekommen, denn diese geben öfters durch Unwissenheit falschen Rat. Man kann den Sinn für die Realität verlieren, wenn man nur denen glaubt, die einem nahe stehen. Lässt man sich zu sehr von denen beeinflussen die einem nahe stehen, lenkt einen das auf falsche Bahnen und dies kann zu Ungerechtigkeit führen.





Gleichnis
Mit der Gerechtigkeit verhält es sich wie mit dem Sonnenlicht, es ist die Voraussetzung für alles Leben auf der Erde. Es gibt viele Dinge wie Liebe, Freundschaft und Macht die ein hohes Gewicht haben, doch das Licht steht über allem. Ohne es könnte der Mensch nicht existieren, da ihm die Nahrung und Wärme fehlt.

Beispiel
Auch Brutus, der zu Julius Cäsar eine Sohn-Vater Beziehung pflegte, wendete sich gegen Cäsar. Um das römische Reich vor Cäsars Diktatur zu schützen und um eine gerechte Republik zu erzwingen, erdolchten er und seine Anhänger im römischen Senat Julius Cäsar am 15.März 44vChr.

Zeugnis
Hieronymus(347-420), Kirchenvater und Heiliger der alten Kirche äußerte sich zur Gerechtigkeit mit den Worten „Die Gerechtigkeit kennt weder Vater noch Mutter, sie achtet nur auf die Wahrheit.“. Auch er kommt zu den Schluss, dass die Wahrheit und Gerechtigkeit zu den höchsten Gütern zählen und sogar über sozialen Beziehungen stehen können.

Beschluss
Antisthenes will uns klarmachen, dass man nicht immer den Empfehlungen von Verwandten folgen soll. Oftmals ist es nötig, sich von Verwandten abzukehren um Gerecht zu handeln. Wir sollen darauf achten, dass es nicht immer ratsam ist den Verwandten zu folgen, sondern oft die Gerechtigkeit höher zu schätzen ist.


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