Wissensdatenbank Wirtschaftsrecht

aktuelles Dokument: KonzeptAnlageAnforderungen
image4
image3
image2
image1
 Alle Kategorien:
  Forschungsdatenbank
  Lehrveranstaltungen
  Lexikon
  Literatur
  Rechtsgebiete
  Rechtsprechung
  Service
  Studium F H S
  Wissensmanagement
ich war hier: KonzeptAnlageAnforderungen

Version [90311]

Dies ist eine alte Version von KonzeptAnlageAnforderungen erstellt von ClaudiaMichel am 2018-08-15 15:39:07.

 

E.4. Änderung der Anforderungen


Die Braumanufaktur Schmalkalden bekommt immer mehr Anfragen aus der Gastronomie. Aus wirtschaftlichen Gründen werden in dieser Branche vorwiegend 0,33l oder 0,5l Flaschen vermarktet. Um diesen Markt zu verschließen, ist die Anlage auf die Befüllung und Verkorkung von Flaschen mit dem Volumen 0,33l und 0,75l auszulegen. Das bestehende Konzept sieht dies nicht vor. Es ist ohne hohe Investitionen und großen
Rüstaufwand nicht möglich, eine weitere Flaschengröße abzufüllen. Diese neue Anforderung erfordert eine Neubewertung und gegebenenfalls eine Überarbeitung der bestehenden Konzepte. Keine der vorgestellten Varianten kann auf die geänderten Ausgangsvoraussetzungen angepasst werden. Dieser Aspekt führt zu dem in Abbildung 5.4 dargestellten Konzept.

 (image: https://hssm.hqedv.de/uploads/KonzeptAnlageAnforderungen/Abbildung5_4.png)
Abb. 5.4: Neues Konzept
Quelle: Eigene Darstellung


4. Variante: vollautomatisiert, Flaschen werden in einem Puffer bevorratet, elektrisch angetriebenes Förderband zur Be- und Entladung des Drehtellers, Flaschen werden durch Drehteller positioniert, Drehteller führt getaktete Bewegung aus, Antrieb des Drehtellers durch Schrittmotor, 2 Flaschen werden simultan befüllt, das Bier wird
durch Unterdruck angesaugt, der Antrieb der Befüllung erfolgt elektrisch, die Kronkorken werden automatisiert zugeführt, 2 Flaschen werden zeitgleich verkorkt, der Antrieb für die Verkorkung erfolgt durch Elektrozylinder

Bei diesem Konzept werden die leeren, voretikettierten Flaschen auf ein konstant laufendes Förderband gestellt. Das Förderband transportiert die Flaschen bis zur Dreheinheit und ist mit seitlichen Schienen zur Führung der Gebinde versehen.
Eine Aussparung im zentralen Mitnehmer befördert zwei Flaschen zur ersten Station. Hat die Dreheinheit die Position unter der Befüllung erreicht, beginnt der Abfüllvorgang durch eine Unterdruckanlage. Nach einer definierten Zeit werden die Flaschen an die zweite Station weitergedreht. An dieser Stelle erfolgt das Verschließen der Flaschen durch Aufpressen von Kronkorken. Im Anschluss führt eine Rotation des Drehtellers zur
Bewegung der Flaschen zum Förderband und weiter zu einem Sammeltisch.

Die Verwendung des Drehtisches mit Adaptern ermöglicht es, beide Flaschengrößen zu Befüllen. Die Anlage ist für die 0,75l Flaschen ausgelegt. Ist eine Abfüllung der kleinen Flaschen vorgesehen, sind Adapterstücke anzubringen und die seitlichen Führungen des Förderbandes anzupassen. Die Anpassung erfolgt werkzeuglos durch ein einfaches Stecksystem.



<< Zurück >> Weiter

<< Zurück zur Übersicht: Abschlussbericht


Diese Seite wurde noch nicht kommentiert.
Valid XHTML   |   Valid CSS:   |   Powered by WikkaWiki